2009/08 Camping Kovacine/Cres in Kroatien
- Details
- Kategorie: Camping
- Veröffentlicht am Sonntag, 15. Januar 2012 14:45
- Geschrieben von simbi
- Zugriffe: 54
Nach zwei Tagen in Umag begaben wir uns mit der Fähre auf die Insel Cres (kostete für unser Womo inkl. 2 Erwachsene und 2 Kinder 40.-€).
Gleich nach der Hafenausfahrt auf Cres muss man dem Straßenverlauf folgen, die Straße ist extrem baufällig und eng, teilweise geht es senkrecht nach unten neben der Fahrbahn, ein bissl gruselig ist das schon, vorallem wenn einem ein Reisebus entgegenkommt :-)
Die Insel selbst ist recht karg um diese Jahreszeit, das Wasser überall superschön, smaragdgrün und klar, das schönste Meerwasser das ich je in Kroatien gesehen habe.
Wir kamen zum Camping Kovacine in Cres, bekamen trotzdem einen tollen Platz in Strandnähe, obwohl wir nicht reserviert hatten. Der Platz besteht zum einen Teil aus einem dichten Pinienwald, zum anderen aus einem lichtern Olivenwald, wo es natürlich nicht soviel Schatten gibt und mitunter recht heiß wird. Wir waren zum Glück im Wald stationiert. Die Plätze sind unregelmäßg angelegt, mit verschlungenen Wegen kreuz und quer - das hat auf mich einen sehr gemütlichen Eindruck gemacht, nicht so steril wie bei den symmetrisch angelegten Plätzen.


Der Strand zog sich über den gesamten Campingplatz, er bestand aus betonierten Flächen, dazwischen feiner Kiesstrand, der sehr angenehm zum ins Wasser gehen war und auch den Kids Spaß gemacht hat.



An der Uferpromenade kann man bis in die Stadt Cres gehen, wofür man ca. 15 Minuten braucht. Cres selbst ist eine kleinere Stadt, im Zentrum mit vielen verwinkelten Gassen und einigen Restaurants und Cafes, inklusive Hafenpromenade. Hat mir sehr gut gefallen dort.


Trotz Saisonende war der Platz ziemlich voll. Eine Reservierung wäre wohl nicht schlecht, wenn man zur Hauptverkehrszeit oder zu mehrt anreisen möchte.
Die Sanitäranlagen sind schön und sauber, teilweise jedoch mit kaltem Wasser.
Am Platz selbst sind Hunde erlaubt, deshalb kann es vorkommen, dass man neben einem Kläffer liegt und recht früh geweckt wird. Außerdem muss man manchmal aufpassen, dass man nicht in ein Häufchen steigt, obwohl es weggeräumt werden muss, wird wohl manchmal "vergessen".
Es gibt einen Supermarkt, der zur Stoßzeit auch überfüllt ist, inklusive der schon bekannten Brotwarteschlange.
Miniclub gibts auch, haben wir aber nicht genutzt.
Dieser Campingplatz hat uns so gut gefallen, dass wir den restlichen Urlaub dort verbracht haben, und nur am Donnerstag auf Krk weitergereist sind, um am Freitag heim zu fahren. Dadurch dass man da auch eine Fähre braucht, wollten wir schon einen Tag früher als nötig nach Krk, von dort geht ja bekanntlich eine Brücke aufs Festland.
Also fuhren wir Donnerstag morgen mit der Fähre weiter auf die Insel Krk.






