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2009/08 Campingpark Umag auf Istrien/Kroatien

Da wir jetzt ein Wohnmobil hatten und flexibler waren, wollten wir in unserer Urlaubswoche in Kroatien mehrmals das Quartier wechseln.

Wir waren in der letzten Ferienwoche unterwegs, die heuer schon in den September hinein ging - reserviert hatten wir nirgends, die Preise waren, wie sich herausstellte, erfreulicherweise auch schon Nachsaison!

Der Anfang machte Umag auf Istrien, am Campingplatz Campingpark Umag. Wir fuhren am Freitag Abend los, wegen der ewig quengelnden Kinder. Nach einen Stop zum Abendessen legten wir den Kids einen Film ein, machten ihnen ein gemütliches Lager vorm TV, wo sie dann auch eingeschlafen sind (natürlich trotzdem angeschnallt, aber das Womo hat ja nur Bauchgurten). Um ca. 24:00 kamen wir am Campingplatz an, die Rezeption hatte 24 Stunden offen, hinein fahren durfte man aber nicht.

So buchten wir einen Übernachtungsplatz am Parkplatz (um 9.-€, inklusive Strom) und legten uns erst einmal hin. Am Morgen checkten wir ein und bezogen unseren Platz.

Die Stellplätze sind relativ klein.

 

Neben uns wohnten Italiener mit einem Wohnmobil, die hatten sich nicht, wie alle anderen, zur Meerseite ausgerichten, sondern auf die andere Seite nach oben. Das hieß für uns, dass wir auf ca. 20qm mit den Italienern hausten, Tisch an Tisch quasi, was ich schon etwas unangenehm empfunden habe. Umso mehr weil sie beim Heimkommen am Abend immer ihr Flutlicht vor ihrem Womo aufgedreht haben - Manfred und ich saßen bei Kerzenschein vor unserem Womo und schlagartig war es aus mit der Romantik. Wir sind dann meist zum Meer runter ausgewandert, um unser Bier auszutrinken :-)

Außerdem haben die Wegwerf-Plastikgeschirr verwendet, weil sie wohl zu faul zum Abwaschen waren, das hat mich extrem gestört und ich musst es mir aufgrund der Nähe mehrmals täglich ansehen, auch hats die Plastikbecher öfter mal zu uns rüber geweht, was denen aber egal war, die habens wohl noch nicht so mit dem Umweltgedanken.

Der Campingplatz für sich ist riesig! Es emfpiehlt sich ein Rad dabei zu haben. Es gibt auch sehr viele Mobilheime, einen betonierten Strand mit Tauchschule, Bar, Bootsverleih, etc, am ganzen restlichen Abschnitt entlang einen Naturstrand, der aus Felsen besteht und mit Pinien gesäumt ist, also auch schattig, im Meer selbst Kiesel und Steine und alles in allem recht schwierig ist, ins Wasser zu gelangen, vorallem für die Kids. Ohne Badeschuhe geht da garnichts. Das Wasser war aber klar und schön.

Zwischen den Stellplätzen sind riesige, freie Wiesenflächen.

Es gibt auch eine Poollandschaft, die zwar recht groß ist, das Angebot an Liegen jedoch sehr beschränkt. Man kann zwar auf einer großen Liegewiese rundherum liegen, das ist aber insofern mühsam, wenn man Kleinkinder im Pool beaufsichtigen will.

Sanitäranlagen sind in Ordnung, warmes Wasser gabs auch genug. Es wurde reglemäßig geputzt.

Der Campingplatz hatte für mich ein bissl den Charakter von einem Cluburlaub. Es war alles sauber und gut organisiert. Ortschaften waren nicht in der Nähe, von Umag bzw. Novigrad liegt der Camping ziemlich in der Mitte und ist von beiden Ortschaften ca. 15-20km entfernt. Man weiß eigentlich nicht in welchem Land man sich befindet, umso mehr als der Platz hauptsächlich von Italienern frequentiert ist ;-)

Der Supermarkt ist, wie auf vielen kroatischen Campingplätzen, sehr klein dimensioniert, manchmal gibt es am Morgen keine Milch und die Brotschlange ist extremst lang .

Es gibt auch einen Miniclub, den haben wir aber nicht genutzt.

Rund um den Platz kann man, aufgrund der Größe und ebenen Lage, laufen und radfahren ohne Ende.

Mir persönlich ist dieser Platz zu groß und weitläufig und vorallem zu wenig authentisch zum Land. Baden im Meer ist auch nicht so toll möglich und für mich zu viele Italiener.

Wir blieben von Samstag bis Montag Morgen, dann gings weiter auf die Insel Cres!