Wohnmobil - Rimor Superbrig 678 (1995)
- Details
- Kategorie: Camping
- Veröffentlicht am Sonntag, 15. Januar 2012 13:50
- Geschrieben von ktm
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Wir haben uns ein Wohnmobil geleistet.
Da wir ja, wie auf dieser Website offensichtlich ist, ja des öfteren mit den Motorrädern unterwegs sind, stoßen wir eben immer wieder an die Grenzen unserer Zugfahrzeuge.
Was nehmen wir denn jetzt mit? Den Wohnwagen oder den Motorradanhänger.
Und bei Motorradausflügen zahlen wir dann eine Pension oder schlafen im Zelt (bäh) während zu Hause der Wohnwagen steht.
Nein, hier brauchen wir eine ordentliche Lösung!
Fahrzeug: Rimor Superbrig 678, Bj. 95
Technische Daten: 116PS 2,5 Lt. Turbodiesel

Aufbau:
Alkovenbett mit 145cm breite
2 x Doppelsitzbank mit Esstisch (auch zum Doppelbett umfunktionierbar)
Sofa (oder Einzelbett, oder 2er Esstisch)
Hinten zwei Stockbetten (somit theortisch insgesamt 7 Schlafplätze)
Warmwasser, super Nasszelle mit schöner extra Dusche, Küche, Kühlschrank, Backrohr usw.

Was ich als ehemaliger Wohnwagencamper genial finde:
- Riesen Kühlschrank (Kompressor) in dem 1 Palette Bierdosen á 0,5lt passt und zusätzlich noch alles andere was 4 Leute für einen Urlaub brauchen. Er geht auch fast 2 Tage im Batteriebetrieb
- Stromversorgung: alles lädt sich entweder wenn man am Campingplatz angesteckt ist oder während der Fahrt von selbst. Keine extra Schalter ob 12V oder 220V
- Wasserdruck: Richtiger Wasserduck bei den Wasserhähnen, kein herumgeplätschere
- Fixer Klotank: am Anfang war ich da ja ein wenig skeptisch wie ich denn die sch... wieder loswerde. Aber nach einer Woche Kroatien bin ich überzeugt. Viel weniger Aufwand als Kasettentoiletten. Einfach über das Entsorgungsgitter am Campingplatz fahren, schieber auf (aus sicherer Entfernung), nach 10 Sekunden Schieber wieder zu, fertig. Das riecht (fast) nicht und man muss auch fast nix angreifen
- sichereres Fahren bei 110 bis 120 kmh (130 wenns sein muss, dann ist aber Schluss) Motorleistung ist ganz gut. Man ist schneller als Wohnwagengespanne (bis auf ein paar Wahnsinnige) und liegt bei den Wohnmobilen im Mittelfeld. Klar, neue Womos mit 140+ PS zischen auf der Autobahn an einem vorbei.
- Anhängekupplung für den Motorradanhänger :-) (der eigentliche Grund für den Umstieg auf Wohnmobil)
- einfaches Rangieren am Campingplatz. Kein herumgeschiebe mit dem Wohnwagen. Somit machen auch Wochenendausflüge oder auch Tagesausflüge mehr Spaß
- Markise: ein grosses Vorzelt des Wohnwagens ist schon eine nette Sache, aber der Vorteil einer rein/raus-inSekunden Markise ist schon genial.
- kein Sitzumlegen zum Schlafen: genügend Schlafplätze und extra Sitzplätze
- Nachtfahrten mit (kleinen) Kindern: Viel entspannender. Am Abend bekommen die Kinder noch zu essen, dann rein in den Pyjama, die Sitzbank zum Bett, Kinder anschnallen, losfahren, dann dürfen sich die Kinder noch einen Film ansehen, danach Zähneputzen und Klo und dann wird (angeschnallt natürlich) durchgeratzt bis zum Ziel.
Am Morgen wird man dann mit "ooooooh, wir sind ja schon im Urlaub" geweckt.
- Spannungswandler: ordentlicher 220V Sinuswandler für TV, DVD, PS2 Spaß auch während der Fahrt
- Entspannungswert bei Pausen: raus auf den Autobahnparkplatz, auch wenns regnet. Nicht rausgehen müssen, einfach hinten hinsetzen, ein kaltes Getränk aus dem Kühlschrank, kurz ins gemachte Bett legen, wirklich ausrasten, dann weiterfahren
Also bisher bereuen wir den Umstieg überhaupt nicht und sind sehr begeistert!

Update 2012:
Das Womo war bisher mit uns in
- Südengland (London, Brighton, Devon, ...)
- Südfrankreich (Monaco, Nizza, Cannes, St. Tropez)
- Schweiz
- Elsass
- Paris
- mehrmals Italien
- mehrmals Kroatien
- usw.
Alles ohne Defekte!






