2008/05 Ungarn
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- Kategorie: Geschichten
- Veröffentlicht am Freitag, 20. Januar 2012 14:51
- Geschrieben von klaudl
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HA ! damit hat ja wohl keiner mehr gerechnet !Ungarn 2008 von 21.- 25.5. 2008
Von Anfang an dabei: Gabor, Masa, Robert W., Max, Bertie, Klaudi, Franz, Helga, Andi H., Birgit H., Dieter (Schwiegerpapa H), Manfred (Freund Schwiegerpapa), noch ein Robert und noch ein weiterer Robert und am Donnerstag nachgekommen sind Edi, Ulli, Manfred S. und Börnie. Also irre viele ! Einer hatte immer a Panne, mußte trinken oder wieder ablassen... auf jeden Fall war ständig wer weg bzw. die Kolonne abg’rissen .....Wir trafen uns trotz wolkenverhangenem Himmel todesmutig bei der Tankstelle Guntramsdorf. Nachdem der Börni nicht da war und niemand wusste ob er nun hierher, morgen nach Köszeg oder überhaupt nicht mehr kommen würde, rief ich ihn kurzerhand einfach mal an. Nachdem er sich meldete, habe ich garnicht lange um den heissen Brei rumg’red sondern ihn gleich einen faulen Sack genannt und gefragt wo er denn bliebe. Blöderweise hat der Börnie vor kurzem mit einem Kollegen Handy getauscht, der doch etwas überrascht war über meine angeblich barsche Art. Noch sichtlich geschockt, gab er mir aber doch die neue Telefonnummer und so konnte ich in Erfahrung bringen: Börnie kommt erst morgen direkt nach Köszeg. Bei dieser Gelegenheit: „sorry Kollege“ und „böser böser Börnie!“.
Wir kamen trocken in Köszeg an und fanden dank der detailierten Planung, die wieder Gabor übernahm, sofort unser Quartier. Kurz verunsichert, es handelte sich um einen Campingplatz und niemand hatte Zelt oder auch nur Schlafsack mit, entdeckten wir, dass eh Zimmer für uns reserviert waren. Nach einer kurzen Erfrischung gings in den Ort. Wir plünderten sämtliche Bankomaten der Stadt und labten uns im ältesten Gasthaus der Stadt... oder war’s sogar ganz Ungarn? (verdammt, der Bericht erfolgt schon wieder zu lange dannach :-/)
Als wir alle komplett waren und es auch alle geschafft hatten zu tanken, gings weiter nach Badacsonyörs an den Plattensee. Natürlich nicht direkt. Denn während der Tankaktion verloren wir uns und nachdem die verlorenen Schafe ihre Handies nicht beantworten wollten, warteten wir .... und warteten..... und warteten.... bei einer Tankstelle an der Ortsausfahrt.Nach einem kurzen Stopp in Tapolca, wo Max unbedingt seine Crosser-Abenteuer an Originalschauplätzen kundtun wollte ;-) trafen wir schliesslich am Zielort ein. Dort erwartete uns ein absperrbarer Parkplatz und ein Haus auf einem unermesslich hohen Berg... ok. war mehr ein Hügel. Aber steil als wie war der Weg und wir fürchteten schon den Aufstieg nach einigen Bierchen, Weinchen und/oder Barack.
Wir tranken noch ein Aufwärmbier auf der in Sonnenuntergang getauchten Terrasse und genossen den Ausblick auf den See.
Wir fanden ein nettes Lokal im Ort, einziger Wermutstropfen war – zumindest für die Raucher – das in Ungarn nun auch Rauchverbot in den Lokalen ist und mit zunehmender Stunde und abnehmender Temperatur jede Zigarette eine Qual war ! Wir kosteten dann noch einige Weine und kamen so ganz gut über die Runden ;-)
In den folgenden Tagen fuhren wir immer brav in der Gegend herum (einer unserer Ausflüge ging nach Orfü, die anderen Orte weiss ich leider nicht mehr *pfeif*)Für einen der Abende hat Gabor eine Weinkost bei einem ortsansässigen Winzer organisiert. Wir hörten viel und tranken noch viel mehr. Anschliessend gab es noch ein Pörkölt im zum Weingut gehörenden Speisesaal. Hier hielt Gabor eine kleine Rede und tat seinen Unmut über unser mangelndes kulturelles Interesse kund. Er wollte uns zu zumindest einer alten ungarischen Tradition überreden, stellte sich zu Demonstationszwecken an einen Tisch und holte sich die Bertie als Assistentin dazu. Zufällig – so schien es allen – nahm er sich noch den Max zur Seite und plötzlich wurde eine Hochzeitstorte herbeigezaubert, die Gabor unauffällig tags zuvor beim Wirten (der auch Konditor ist) geordert hat. Diese Überraschung ist ihm gelungen !
Zur Weinkost gehört noch der Film... ein wahres Kunstwerk vom Börnie ! :-)
Die unglaublichen Mengen an Speisen.... Pörkölt, Apfelstrudel und Hochzeitstorte ... das schaffte nur einer!
Max bedankte sich anständig für die komplette Planung und die Hochzeitsüberraschung im speziellen und es wurde fröhlich weiter getrunken. Gottseidank hatten wirs nicht weit ins Quartier... und der Aufstieg kam mir an dem Tag garnicht mehr soo steil vor.
Wir haben natürlich auch – bei einer unserer Ausfahrten – den Plattesee mit der Fähre übersetzt, die halbe Fähre war voll mit uns und unseren Krafträdern.
An diesem Tag wurde auch die Idee geboren, den Grillplatz bei unserem Quartier zu nutzen, nachdem der – zugegebenermaßen - „ältere“ Zimmerwirt nicht in der Lage gewesen wäre, die benötigten Biere auf den Berg zu schleppen, gingen wir kurzerhand noch einkaufen und verstauten alles fachmännisch auf den Mopeds.
Wir grillten dann also am Abend und tranken noch das eine oder andere Bierchen.... Am nächsten Tag machten wir uns dann schon am Heimweg... Nach einem kurzen Stopp bei einem Wirten an der Grenze – wo die legendären Topfenpalatschinken konsumiert wurden (sorry Silvi, keine Fotos ;-)) verabschiedeten wir uns schon vom ersten Teil der Gruppe.. Nach und nach verkleinerte sich unsere Kolonne... bei jeder Abfahrt der S1 verabschiedete sich ein weiterer Fahrer....
Der Wettergott war uns wieder hold und wir kamen wohlbehalten nach Hause. Die neueste Technik macht auch vor uns nicht halt und Börnie richtete einen Server ein, wo alle ihre Fotos uploaden konnten... schade eigentlich, denn das abschliessende – sich beim Heurigen treffen und Foto-Cds austauschen - geht mir eigentlich ab... neumodisches zeigl, neumodisches !






