2008/07 Enduromania
- Details
- Kategorie: Geschichten
- Veröffentlicht am Freitag, 20. Januar 2012 15:09
- Geschrieben von simbi
- Zugriffe: 38
Rumänien 2008
28. Juni bis 5. Juli 2008
Mit dabei waren Manfred, ich (Silvi), Stefan T., Helmut und Robert. Gerald hat leider kurzfristig absagen müssen...
Samstag, 28. Juni
Wir trafen uns zuerst mal vor Helmuts Haus, da er ja unser Nachbar ist :-) - Robert hatte sein Nummerntaferl vergessen, gsd war seine Freundin gerade auf dem Weg in die Arbeit und brachte es vorbei. Dann gings los zum Treffpunkt.Diesmal wollten wir nicht erst mitten in der Nacht in Brebu Nou ankommen, noch dazu da wir diesmal mit Zelt unterwegs waren und dieses auch noch aufbauen mussten. Also, Abfahrt diesmal um 7:30 (pfoo!!) vom Treffpunkt Mäki bei Autobahnabfahrt Brunn.

Mit dabei waren Stefan

Robert

Helmut

Manfred

ich (Silvi)

Sofie

und Noghri

Um 8:30 erreichten wir die Grenze zu Ungarn, dort mussten wir eine 10-Tages Vignette kaufen, Preis 12.- €. Man bekommt kein Pickerl mehr, man zahlt was ein, versteht nicht was die Dame am Schalter sagt, bekommt einen Wisch in die Hand gedrückt und angeblich wäre "alles im Computer gespeichert".
Um 13:00 waren wir an der ungarisch/rumänischen Grenze in Cenad, in rumänischer Zeit war es dann 14:00. Wieder Vignette nötig, diesmal 1 Monatsvignette für 8.-€.Um 17:00 in Resita, Tank- und Fressstopp, das kostete uns ca. 1 Stunde. Weiter ging’s den Berg hinauf nach Brebu Nou, wo wir um 19:00 ankamen.
Zelt aufbauen – das letzte Platzerl das noch für uns frei war, war unmöglich – grob abgemähte Weide, die total muggelig war und wo das gemähte Gras noch drauf lag – Manfred freute das sehr ob seines Heuschnupfens (Heu im Vorzelt, hurra! … :-)).

Helmut und Robert waren dem nicht gewachsen, nach Aufbau des Überzeltes und kurzer Überlegenszeit beschlossen sie kurzfristig, das Zelt wieder abzubauen und ein Zimmer zu beziehen.
Preise heuer waren: Camping inkl. Halbpension (Frühstück und Abend) 20.-€/PersonZimmer inkl. Halbpension 32.-€/Person.
Abendessen heute: Ragout aus Schweinefleisch und Erbsengemüse
Sonntag, 29. Juni
Nachdem heute noch kein Bewerb war, starteten wir zur „Aufwärmrunde“.
Diese führte uns 8 Stunden durchs wilde Unterholz – zuerst am See Trei Ape entlang bis zur Abzweigung zum Fußweg nach Poiana Radcoasa (der wo’s in der Kurve gleich links ziemlich lang und ziemlich steil bergauf geht). Von Poiana Radcoasa wollten wir dann mehr oder weniger auf "Discoverytour" Richtung Süden ins nächste Tal runterfahren.

Anm. KTM: max Geschwindigkeit in dem Waldstück zwischen der Auffahrt und Poiana Radcoasa 92 km/h :-)) (und da ist nirgens ein Feldweg)
Da mein vorderer Kotflügel an einem Baum abgefallen ist, musste ich ihn im Rucksack mitführen :-)




Wie das mit den rumänischen Wegen so ist endete auch dieser nach 2 Bäumen im nichts, das GPS zeigte auch nichts Sinnvolles mehr als geradeaus ins Nirvana, so fuhren wir halt weiter in diese Richtung. Es kam so wie immer, wir mussten absteigen, die Mopetten einen Steilhang Richtung Flussbett runter schieben (außer natürlich Manfred und Helmut, die sind schon gefahren, zählen in diesem Fall aber nicht für die allgemeine Meinung, weil „des is eh super, so muss a Aufwärmrunde sein, wenigstens nicht so fad, blablabla…“).
Im Flussbett wieder einiges Gekämpfe auf den nassen Steinen flussaufwärts, zumindest brachte es uns allen (die wir nicht so toll diese Hürde meisterten wie unsere zwei Helden) nasse Füße wenn auch sonst nix. Auf der anderen Seite des Baches ging der Steilhang wieder nach oben durchs Dickicht bis zu einer Straße.
Stefan ist im Bach die Kette aus seinem Moped raus gesprungen, man konnte es nicht mal mehr schieben, sodass wir mitten im Wasser die Hinterradachse ausbauen mussten um die Kette wieder einzufädeln, hat dann doch geklappt und auch dieses Moperl wurde aus dem Bach geborgen. Diesem Umstand verdankte ich es wohl auch, dass mir Stefan das erste Mal seit ich ihn kenne, eine etwas barsche Antwort entgegen geschleudert hat, als ich ihn fotografieren wollte "holst mir jetzt endlich mal den Manfred her.. " - das tat ich natürlich schleunigst, Foto hab ich trotzdem vorher gemacht :-).






Wir waren dann doch alle recht erledigt, fuhren weiter Richtung Teregova zurück und über den Bradu Mosului Top (Anhöhe neben der Rue della Fango, aber viel schöner zu fahren) zurück. Die Burschen wollten einen alten (Discovery)Weg neben dem Flussbett des Timisul (der Bach der von der Staumauer des Trei Ape weg fließt) Richtung Brebu Nou probieren, ich roch Ärger und konnte sie mit viel Mühe überzeugen, diesen Weg ein anderes Mal auszuprobieren – das taten sie dann auch, mehr dazu am „Freitag-Tag“.
Um 18:00 waren wir endlich – an unserem Aufwärmtag – daheim und ich habe überlegt, Max einfliegen zu lassen, der mit mir auf den letzten Enduromanias immer spätestens um 15:00 heim gefahren ist, um den Nachmittag genüßlich bei ein paar Bierchen in der Sonne sitzend ausklingen zu lassen …


So sehen wir (die WR und ich) nach dem ersten Fahrtag aus ...
Abendessen: Schweinskotelett, Kartoffeln und Knoblauchsauce.
Nach dem Abendessen war Vorstellrunde am Lagerfeuer, is diesmal recht kurz ausgefallen, da sich alle (außer ich) das EM Finalmatch Deutschland – Spanien anschauen wollten. Ergebnis 0:1.
Montag, 30. Juni
Erster Wertungstag, Abfahrt um ca. 10:30 (okay, so kann man nicht gewinnen, was soll ich sagen, der Helmut und der Robert mussten ja wieder feiern bis zum umfallen – so wie jeden Tag … ;-)), Spaß beiseite, der Weg ging über Zagoru, wo es zuging wie in der Shopping City am letzten Weihnachtsamstag, dann allerdings links das Tal hinein und nach ein paar 100 Metern wieder links hinauf – urlang, ursteil, uroarg (M sagt gerade urgeil), gut, trotzdem alle oben angekommen (allerdings nur von uns, andere hörten wir am Weg verenden, die kamen dann auch später nimmer *g*). Weiter ging’s zum Grupul trei weisnimmerwas.



Helmut und Manfred haben sich im Wald recht schnell abgesetzt, bewiesen Führungsqualitäten indem sie uns in unserem Elend und Nichtwissen einfach stehen ließen und sich auch sonst wenig drum scherten, ob wir nun den Weg finden würden oder nicht.
Gsd hatten wir Stefan dabei, der verlässlich als Schlusslicht fuhr, und neben ständigem Aufheben, „Aus dem Gatsch –Zerren“ und mentaler Motivation meiner Person ausgefüllt war auch noch perfekt navigieren konnte und uns auch Richtung nächstem GPS Punkt führte. Am Weg dorthin waren auf einmal wieder Helmut und Manfred wieder hinter uns, die scheinbar irgendwo im Wald herum gekoffert sind, uns irgendwie wieder gesehen/gehört haben, uns auch wieder überholt haben, aber netterweise dann doch mal zusammen gewartet haben.
Vor lauter Schreck ob des ungwohnten Anblicks der Beiden habe ich gleich im nächste Schlammloch geparkt – samt Moped natürlich. Ist im Dreck von alleine stehen geblieben, ich bin schnell runter gesprungen bevor sich’s die Yamse anders überlegt und mich mit ihr in die Jauchengrube zerrt – in solchen Momenten pfeift man gerne auf die Emanzipation, Helmut und Manfred haben’s dann raus gezogen.



Weiter ging’s nach Talva Campului und zum Secu Hotel, Delinesti Top, Rugi Ort und weiter bergauf zum Punkt Macica. Dorthin ging’s ewig neben einem Bach, total verwildert und verwachsen, Brenneseln in Augenhöhe (Helmut fuhr immer kurzärmlig … *g*), bis umgefallene Birken quer über dem Weg lagen, wir konnten uns mühsam drunter durch kämpfen, dann wurde der Weg wieder ziemlich steil und auf einmal waren wir da. Inzwischen bangten schon alle wegen Benzinmangels im Krad, bis auf Stefan, der war recht cool (KTM 400 EXC).
Helmut und Manfred hatten jeweils eine Flasche Vöslauer 1,5l mit Benzin dabei, die waren aber auch schon weg.




*stink*

Dann nach Lindenfeld, aber nicht den easy-Weg untenrum, sondern den Steinehaufen runter und wieder rauf. Danach ist endgültig Robert (KTM 200 EXC Zweitakt) das Benzin ausgegangen, sie zapften bei Stefan ab, füllten um und mixten (so ca. 1,5 l). Kurz vor Brebu Nou ist ihm noch mal das Benzin ausgegangen, hatte zur Folge noch mal umfüllen und mixen und heim rollen.Robert und ich sind daheim geblieben, immerhin war es schon 17:00 (meine Sehnsucht nach Max wurde immer größer…), 
Manfred, Helmut und Stefan haben aufgetankt und sind noch mal los nach Zagoru, gegenüber wieder rauf zu Nemeanu Mic, Dealul Parului und dann runter nach Poiana zu irgendeinem Haus wo der Punkt sein sollte.
Problem, weil erstens sind die GPS Koordinaten relativ weit von dem Haus entfernt (nämlich eine Gasse), zweitens sollte man sich in Ortschaften unauffällig verhalten und nicht auf und ab fahren zum Suchen. Deshalb fragten sie Anrainer, wo eben dieses Haus ist – auf perfektem rumänisch ;-). Es kam so was zurück, wie die Straße oben links. Sie fuhren die Straße hoch, links war nichts. Sie fragten die nächsten Anrainer, die sagten, die Straße runter, dann rechts (oder waren hier doch Dreharbeiten von versteckte Kamera im Gange *g*). Am Weg wieder zurück fiel Manfred eine Frau auf, die schon die ganze Zeit dort herum stand und schaute (und nichts sagte). Erst als sie diese Frau fragten, ob das das richtige Haus sei, sagte sie „ja“ (und sonst nichts). Wiederholtes Nachfragen war von Nöten, ob’s denn nicht auch einen Stempel hier gäbe, da sagte sie wieder „oooh, yes, stampil!“.
Manfred stellte an diesem Abend eine Vermutung auf:Die Leute werden von Sergio bezahlt, dass sie so wenig wie möglich auf sich aufmerksam machen und von sich aus agieren, sodass die Touristen (wir) so viel wie möglich mit Händen und Füßen und auf rumänisch mit ihnen plaudern müssen. Aber eh witzig, im Grunde :-).
Nach einem Tag sahen Bremsklötze und Scheibe so aus - ich will ja jetzt nix sagen, Helmut ;-)


Abendessen: Faschierter Braten, Knödel und Schwammerlsauce.
Nach dem ersten Kännchen (Schnaps) hat Helmut behauptet, er hätte sich die Nase gebrochen weil er zu knapp an Manfred gefahren ist und ihm ein Ast ins Gesicht geschnalzt ist. Wie auch immer, seine Nase war zumindest rot und angeschrammt.
Dienstag, 1. Juli
Dieser Tag sollte mein Schicksalstag werden.
Nachdem ich gezwungenermaßen alles mitfahren musste und nicht täglich ab 15:00 meinem Altweiberdasein frönen konnte (im Camp auf einem Bankerl sitzend und Bier schlürfend) war ich schon recht geschlaucht, da mein Ruhetag aber erst am Mittwoch festgesetzt war, fuhr ich doch noch mal mit.Die Runde begann recht locker mit dem Klassiker Dreikreuzberg, weiter nach Dealul Parului, jedoch hat’s mich dort in den Spurrillen schon 10x hingelegt, weiter nach Matau und nach Poiana de Mar.
Auf dem Weg dorthin bin ich im Wald auch in jede Spurrille dermaßen besch… reingefahren dass es mich jedes Mal aufgehaut hat, irgendwann ist dann der Gasgriff von der WR verklebt gewesen und ist stecken geblieben – blöd halt wenn man Rekluse fährt (Rätsel am Rande: von wem stammt der legendäre, in einem Jahr immer wieder verwendete Ausdruck: „Scheiß Rekluse“…?), M hat’s gerichtet und wir sind weitergefahren.
Von Poiana de Mar weiter durch den Sumpf Richtung Teregova Top. Dort bin ich allerdings nie angekommen, zumindest nicht selbstständig, denn nach 100 Umfallern im Sumpf bin ich blöd über einen querliegenden Baum drüber, und in eine Grube rein, fatalerweise habe ich mich noch mit dem linken Bein abgestützt, nachdem aber drunter die Grube war und drauf das Motorrad gefallen ist, hat’s dann einen Kracher gemacht und das Knie ist in die falsche Richtung – entgegen der Baurichtung – abgebogen und das Moperl draufgefallen. Bei den darauf folgenden Gehversuchen ist die Kniescheibe hin- und hergerutscht und das Bein war wie Pudding. Manfred hatte noch die geniale Idee, dass, wenn ich schon nicht gehen könnte, ich doch wenigstens heimfahren sollte... das habe ich dann aber doch gelassen, weil Knie belasten war nicht drin.
Wir sind dann auf mühsame Art und Weise weitergefahren bis nach Teregova City, ich bin auf der WR hinten drauf gesessen, einer hat immer mit seinem eigenen und mit dem übrigen Moped gewartet, wir sind einige Kilometer gefahren, dann sind zwei auf einem Moped retour und haben das übrige Moped abgeholt. Auf diese Weise holten wir uns noch die Punkte Teregova Top und Armenis Top. Außerdem ist jeder in den wunderbaren Genuss gekommen, Kilometerweit bei einer EXC hinten drauf zu sitzen und ich auf einer WR auf der Länge von ca. 35 Kilometer (bis nach Brebu Nou) stellenweise in unwegsamstem Gelände. Seitdem überlege ich, ob ich ein zweites Paar Fußraster anbringen sollte, zwecks des Komforts für die nächsten Rumänienaufenthalte.
In Teregova habe ich den Sergio angerufen, ihn gebeten, mit dem Wirten zu reden (rumänisch), bei dem wir eingekehrt sind (für Insider: dort wo die alte Dame im Netzshirt gesichtet wurde) ob wir irgendwo die KTM von Manfred einstellen könnten, sodass wir wenigstens in einem nach Brebu zurück fahren könnten. Ging klar, der Wirt stellte die KTM in seinen Hof und wir fuhren zurück nach Brebu über die Rue della Fango. War super hinten drauf auf der WR über die Rumpelpiste und Meterhohe, halb eingetrocknete Spurrillen.
In Brebu habe ich es mir auf dem Heurigenbankerl „gemütlich“ (mit gerissenem oder gezerrten Bändern im Knie *g*) gemacht, mich von der Schwester Alina verarzten lassen (vielen Dank noch mal falls Du das lesen solltest!) und die Burschen sind noch mal aufgebrochen, das Moped von Manfred zu holen.
Manfred ist mit Stefan mitgefahren und hat endlich einmal Zeit gefunden, die schöne Gegend zu fotografieren (entlang der Rue della Fango).Das Moped war wider Erwarten noch da, am Heimweg holten sie noch zwei Punkte.
Selbstportrait beim (Mit)Fahren 



Abendessen: Gulasch und Polenta
Mittwoch, 2. Juli
Heute blieb ich gezwungenermaßen im Camp, nachdem ich auch nicht zum See gehen konnte (zu weit für Humpelbein) schlief ich den ganzen Tag mit kurzen Unterbrechungen (Liege wieder in den gewanderten Schatten rücken), war auch ganz angenehm.
Die Burschen waren jenseits der E70 unterwegs, waren beim Wittmann, die 4 Punkte bei Carnicia und dort am Berg, über Wittmann Top über den Berg raus zur E70 und heim.

"Oh Du heilige KTM..." ;-)


Einmal Schafe von der einen Seite...

Und von der anderen ;-)

Wieder mal Suche nach dem richtigen Pfad




Im Raul Alb Tal hat Helmut einen Patschen am Vorderrad gefahren, er blieb stehen, Stefan hat den „Fehler“ seines Lebens begangen und ist vorbeigefahren, seit dem ist sein Status als „Servicefahrzeug“ gefährdet und ewiger Spott ist ihm sicher.

Um den Boxenstop möglichst kurz zu halten, sodass Reifen und Motor nicht abkühlen, hat Helmut den Patschen im Vorderreifen im Zustand des eingebautenRades geklebt (vielleicht lag’s auch daran, dass sie das passende Werkzeug nicht dabei hatten … ;-)). Wie auch immer, Reifen war dicht und sie fuhren heim, kamen um ca. 21:00 an (angetrieben durch die Gase von Wittmanns Hollersaft).
War froh, an diesem Tag nicht dabei gewesen zu sein ;-).
Abendessen: Gefüllte Paprika mit Kartoffelpü.
Später am Lagerfeuer wieder mal unnötige Diskussion mit einem Deutschen (warum fängt man so was immer an?) über die Sinnhaftigkeit einer Rekluse (obwohl der noch nie eine gefahren ist ?!?), die er nicht braucht weil er so super fährt und über die Unfähigkeit der Frauen im Motorsport, im speziellen im Enduro- Motocrosssport. Mehr hab ich nicht gebraucht.
Donnerstag, 3. Juli
Heute hatte ich vor, mit zwei Deutschen, Sven und Pascal, die mit Landrovern Defender (die extremst aufwändig und professionell umgebaut waren) unterwegs waren, einen Ausflug zu machen.
„Meine Burschen“ sind um 11:00 aufgebrochen, sind über Submargina Top, Plopu Tal, Zloaba rauf zum Cuntu, teilweise wieder zurück und über zwei neue (für uns zumindest) Punkte zum Dobreasca Gipfel und runter nach Varciorova. Manfred: Diesen Weg müssen wir uns unbedingt merken denn in der umgekehrten Richtung, also von Varciorova rauf zum Dobreasca gibt’s ein paar Schlüsselstellen die sicher witzig sind.







Sven und Pascal machten keinen Stress, wir tranken noch gemütlich ein paar Kaffees im Camp und zu Mittag ging’s los. Wir waren insgesamt 3 Gastfahrer, der 15jähriger Nils, der einen Ruhetag einlegte, war dabei und Wolfgang, dem nach dem ersten „Gastfahrtag“ das Mitfahren im Geländewagen mehr taugte als das Mopedfahren.
Wir sind Richtung Muntele Mic, oben angekommen wo es rechts zum Cuntu rauf geht geradeaus gefahren ins Cuntutal. Von dort hört man Geschichten, dass es noch viele Bären gibt und dass man nicht dort campen soll, wenn es doch notwendig wäre, solle man seine Vorräte und die Zahnbürste (stehen Bären auf Zahnbürsten?) wo anders lagern. Ich wurde dann ständig verarscht, so auf die Art „wir haben keine Angst, wer ist die langsamste,…. ).

"Kleine" Hunde in Borlova

Die Scheiben müssen sauber sein :-)

Ein "schönes" Hotel

Auf einmal war die Straße aus (die aber in der Karte steht)

"Komisch, letztes Jahr war sie noch da..."


Baum als Ausstiegshilfe :-)





Wir kamen in einer Ortschaft an, wollten einen Weg nehmen, der aber auf einmal im Wasser endete weil dort ein Stausee entstanden ist, die Strommasten standen noch aus dem Wasser, die Straße wäre aber nicht einmal für die Landis zu befahren gewesen. So drehten wir um und machten ein Picknick im Wald neben einem Bach, die Burschen hatten alles dabei, es gab schwarzen Tee, Ravioli, von mir Hartwürste und Mannerschnitten. Nach einer Weile sind wir weitergefahren, machten noch mal Stop in Caransebes und aßen dort Langos. Ist zwar mit unserem nicht zu vergleichen, weil viel kleiner und ohne Knoblauch, war aber trotzdem gut und hat 1,5 Leu gekostet (ca. 0,40 €).
Abendessen: Hühnerkeulen und Reis
Freitag, 4. Juli
Bin wieder im Camp geblieben, die Burschen sind unterwegs gewesen und um ca. 16:30 heim gekommen.
Meine gute Nase für Ärger hat sich nicht getäuscht, sie probierten jenen Weg dem Flusslauf des Timisul (siehe ersten Tag) von Teregova zum Trei Ape rauf. Am Plan schwarz strichliert = Fussweg.Naja, man muss schon gut zu Fuss sein. Grundsätzlich möglich, allerdings aufgrund des Zeitmangels am Freitag nicht schaffbar. Durch Unwetter gab es einige Stellen wo der Weg komplett weggeschwemmt war und man auf die Länge von etwa 500 Meter durch das Bachbett rauf muss. Leider ist es dort teilweise 1 Meter tief. Wie gesagt, würde gehen mit viel Muße und noch mehr Zeit. Beides war am letzten Tag nicht mehr übrig. Aber nächstes Jahr bestimmt!! Schreit nach Aufwärmrunde (Anm. Silvi: Ich weiß schon wann ich Ruhetag mache ;-)).



"Wo isn jetzt der Weg...?" 

Abendessen: Schopfbraten und Bratkartoffeln.
Anschließend Siegerehrung am Lagerfeuer, wir erreichten den 6ten Platz. Ich hätte mir mehr erwartet von den Burschen (während ich im Camp „gesiecht“ habe) – ist aber halt nicht möglich, wenn man zu Mittag wegfährt und die ganzen „saftigen“ Punkte an der Donau auslässt, die man nur gemütlich mit Reiseenduros über die E70 erreichen kann.








Samstag, 5. Juli
Heimfahrt. Um ca. 19:30 waren wir daheim.
Statistik: Benzinverbrauch Motorrad – Zum Zeitpunkt wenn der erste leer ist, was ist bei den anderen noch übrig (natürlich auch abhängig vom Fahrstil):
KTM 200 EXC – leer
Husqvarna WR 360 – noch ca. 2 Liter übrig
KTM EXC-F 250 – noch ca. 2,5 Liter übrig
Yamaha WR-F 250 – noch ca. 4 Liter übrig
KTM EXC 400 – noch fast voll (ca. 5,5 Liter übrig)
Benzinverbrauch Auto:
Ford Mondeo 2,0 Liter Benzin Automatik:Autobahn 130-150 kmh – 8 Liter
Geschlossener Anhänger voll beladen 110 kmh – 14 Liter
Wohnwagen – 14 Liter
Geschlossener Anhänger voll beladen 120 kmh mit kräftigem Gegenwind – 20 Liter!!!






