2011/08 Wanderung auf die Rax über den Gretchensteig
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- Kategorie: Outdoor
- Veröffentlicht am Sonntag, 22. Januar 2012 17:04
- Geschrieben von simbi
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Wanderung auf die Rax über den Gretchensteig!
experienced by ktm, simbi, helena, marvin & mimi
Im August 2011 planten wir eine Wanderung auf die Rax, Abmarsch war vom Parkplatz Preiner Gscheid in 1.070m Höhe um ca. 10:15.
Die Wanderung führte uns durch einen Waldbereich über den Reißthalersteig zur Reißthalerhütte (private Hütte!), kurz nachher zweigte der Gretchensteig ab. Zuerst führte der Weg steil durch den Hochwald, dann durch Latschengassen und letztendlich durch Schotter im oberen Bereich.
Der Kletterbereich dauerte eigentlich nur um die 10-15 Minuten, es war keine besondere Schwierigkeit dabei, kleinere Kinder sollten aber dennoch auf jeden Fall angeseilt gehen. Da wir nur ein Klettergeschirr besaßen, musste Manfred den Kletterteil zweimal gehen, ich seilte Mimi an und schaffte miit ihr mühevoll diesen Teil - Mimi ist keine Gämse, wie sich an diesem Tag herausstellte :-)
Nach dem steilen Anstieg kommt man auf die Ausstiegsfläche aufs Plateau, es geht jetzt auch rechter Hand ziemlich steil und weit bergab - Trittsicherheit und Vorsicht ist gefragt!
Oben am Plateau konnte man schon das Karl-Ludwig Haus sehen, wohin man noch ca. 10 Minuten gehen musste, wir brauchten ca. 3h vom Preiner Gscheid hinauf.
Die Wirtschaft im Karl-Ludwig Haus war nicht sehr freundlich, als es darum ging, unsere Wasserreserven aufzufüllen, auch Mimi bekam kein Wasser - und das obwohl wir eine dicke Rechnung für unser üppiges Mittagessen beglichen!! Wir sollten das Wasser bezahlen!
So gingen wir ohne neue Wasservorräte über die Heukuppe (2.009m) abwärts übers Zahme Gamseck, Karreralm, Reißthaler Hütte, Preiner Gscheid, ca. 4h bergab, die Wege führten ziemlich lange über steile Schotterhänge, bis endlich wieder das Waldgebiet begann, wo Mimi auch wieder Wasser zum Trinken fand, wir Erwachsenen mussten uns noch bis zu der Quelle gedulden, die kurz vor Ende der Wanderung entspringt und an der wir auch endlich wieder trinken konnten.
Verständlich, dass bei unserer anschließenden Einkehr in eine nahe Mostschenke der Most besonders gut schmeckte :-)






